News 2019
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28. Februar 2019 – Die Umstellung auf Elektroantrieb für Stadtbusse ist aufwendig und erfordert umfangreiche Vorbereitungen. Die schnelle und vergleichsweise kostengünstige Alternative als besonders umweltschonende Übergangstechnik heißt Mercedes‑Benz Citaro NGT hybrid mit Gasantrieb. Mit dem optionalen Hybridmodul hat Mercedes‑Benz einen technischen Leckerbissen entwickelt: Der Citaro NGT hybrid fährt nochmals bis zu 8,5 Prozent effizienter. Gasmotoren stoßen praktisch keine Partikel aus, die NOx-Emissionen sind sehr gering. Mit Biogas bzw. Bio-Erdgas betrieben rollt der Citaro NGT hybrid außerdem nahezu CO₂-neutral. Darauf setzen zum Beispiel die Stadtwerke Augsburg mit ihren sechs neuen Citaro NGT hybrid. In Oldenburg setzt das Unternehmen VWG den weltweit ersten Gelenkbus Citaro G NGT hybrid ein, er fährt mit Bio-Erdgas. Die Nachfrage ist europaweit groß: In der zentral­französischen Stadt Bourges, wo der Betreiber STU Bourges eine Tochter­gesellschaft des RATP Dev ist, hat sich ebenso für den Citaro NGT hybrid entschieden wie die spanischen Unternehmen EMT Madrid und Aucorsa Cordoba. Und in der slowenischen Hauptstadt Ljubljana wird im kommenden Sommer der erste von 17 bestellten Citaro NGT hybrid auf Linie gehen.

Die ersten batterieelektrisch angetriebenen Serienbusse Mercedes-Benz eCitaro sind seit einigen Wochen im öffentlichen Verkehr in Hamburg und Heidelberg regulär im Einsatz. Weitere Elektrobusse folgen in Deutschland in den kommenden Wochen. Auch aus den europäischen Nachbarländern liegen uns erste Aufträge vor. Bei Daimler Buses läuft die Produktion des eCitaro auf Serienniveau, das Bus-Werk in Mannheim ist lieferfähig. Insgesamt werden Elektrobusse von den Verkehrsbetrieben heute noch nicht flächendeckend nachgefragt. Dies kann damit zusammenhängen, dass die Umstellung eines konventionellen Bus-Fuhrparks auf den E-Antrieb und die notwendige Infrastruktur sehr viel aufwändiger sind als geplant.

Parallel zu den Auslieferungen in Deutschland fahren mehrere eCitaro in wenigen Tagen nun auch schon zu Standorten und Vertragspartnern von Daimler Buses in Luxemburg, Frankreich und Polen. Dort sollen sie die ÖPNV-Verantwortlichen vor Ort auf deren eigenen Verkehrslinien von ihren Qualitäten und der Praxistauglichkeit überzeugen.

Die Vorteile der Elektrobusse: Sie emittieren lokal keine Schadstoffe, außerdem so gut wie keine Geräusche. Das sind Aspekte, die in vielen Städten und Regionen aktuell bei der Entwicklung von Luftreinhalteplanungen von großer Bedeutung sind. Andererseits kostet die Umstellung der Verkehrsbetriebe auf Elektrobusse und auf die zugehörige Infrastruktur viel Zeit und Geld. Allein schon die Technologie eines Elektrobusses ist sehr teuer, und die Infrastruktur, zum Beispiel die Ladeeinrichtungen, Werkstatt-Ausrüstung, Personalqualifizierung etc. müssen auf die Gegebenheiten und Anforderungen vor Ort hin bedacht und konzipiert werden. Daimler Buses - einer der erfahrensten und stärksten Partner der Busbetreiber - unterstützt deshalb die Verkehrsbetriebe mit seinem eMobility Consulting und Omniplus bei der Umstellung mit individueller Beratung, Service und Schulung. Eine der wichtigsten Maßgaben für den Markteintritt der Elektrobusse bei Daimler Buses war, ein Fahrzeug anbieten zu können, das die Verkehrsbetriebe rundum zufriedenstellt, so wie es die zigtausendfach bewährten Citaro bisher tun. Betriebssicherheit, Verfügbarkeit im Alltag und Fahrsicherheit eines Serienfahrzeugs soll der Elektrobus mit den neuen Ansprüchen bei den Emissionen verknüpfen.

Stuttgart / Mannheim, 25. Februar 2019

  • Mercedes-Benz eCitaro bewährt sich in Deutschland im täglichen Einsatz
  • Verkehrsbetriebe in Europa testen den eCitaro auf Praxistauglichkeit
  • Hochentwickelte Technik als Basis für maximale Effizienz

Aufbruch nach Europa. Die ersten Mercedes-Benz eCitaro für Europa machen sich auf den Weg.

Aufbruch nach Europa. Die ersten Mercedes-Benz eCitaro für Europa machen sich auf den Weg.

Der Mercedes-Benz eCitaro wird nicht in einer Prototypen-Werkstatt hergestellt, sondern auf derselben Produktionslinie wie alle anderen Stadtbusse im Werk Mannheim und erreicht damit Serienstandard. Die Unterscheidung liegt in erster Linie bei der Antriebstechnik. Die eCitaro für die Erprobung in den europäischen Städten verfügen über zehn Batteriepakete und einer Gesamtkapazität von 243 kWh sowie Elektromotoren nahe den Radnaben. Das bis ins Detail optimierte Thermomanagement mit Batteriekühlung, Klimaanlage mit Wärmepumpe sowie Vernetzung von Komponenten ist ein Highlight im Omnibusbau. Sie sichern minimalen Energieverbrauch und damit höchste Effizienz sowie maximale Reichweite. Die Tatsache, dass der Energieverbrauch eines Elektrobusses für Heizen und Kühlen bis zu 50 Prozent betragen kann, ist dabei eine Herausforderung, die meist nur Busspezialisten geläufig ist. Das aufwendige Fahrwerk der Elektrobussse ist unter anderem durch das Elektronische Stabilitäts-Programm ESP und eine Wank-Nick-Regelung gekennzeichnet. Sicherheit, Effizienz und Umweltschonung gehen beim Mercedes-Benz eCitaro Hand in Hand.