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News 2019
Aktuelles

News 2019

Die Sprinter City 75 der neuen Generation verrichten fortan in Göppingen und dessen Umkreis ihren Liniendienst. Rolf Grüb, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, und Max Witzel, Leiter Verkauf Mercedes-Benz Minibusse, haben die neuen Mercedes‑Benz Minibusse an Manfred und Carsten Frank, Inhaber Omnibusverkehr-Reisen Frank & Stöckle, offiziell übergeben. Manfred Frank: „Wir bedienen den Stadtverkehr in Göppingen seit dem 1.1.2019 mit dem neuen Sprinter City 75. Große Linienfahrzeuge können wir wegen der engen Innenstadtverhältnisse nicht einsetzen. Trotzdem wollen wir unseren Fahrgästen einen vollwertigen Linienbus mit allem Komfort bieten. Der City 75 schafft das und ist darüber hinaus auch in punkto Design sehr ansprechend.“

Der Mercedes-Benz Sprinter City 75 nimmt in der neuen Generation Minibusse aufgrund seiner einzigartigen Technik eine besondere Rolle ein. Mit 8,5 m Länge kann er bis zu 38 Fahrgästen Platz bieten. Der eigenständige Gerippe-Aufbau ermöglicht einen Radstand von 5095 mm und ist die Grundlage für den geräumigen Niederflurbereich zwischen den Achsen. Dieser kann flexibel mit Klappsitzen, Rollstuhl- und Kinderwagenplätzen, einer Bestuhlung mit Schnellwechselsystem oder Stehplätzen genutzt werden. Frank & Stöckle hat sich den niederflurigen Raum mit fünf Klappsitzen, einem Rollstuhlplatz und Stehplätzen gestaltet. Ergänzend dazu wurde hier ein Haltestangenkonzept bestehend aus Decken- und senkrechten Haltestangen integriert. Der Innenraum hat zusätzlich eine Fahrzielanzeige sowie USB-Ladesteckdosen - sowohl im Niederflurbereich als auch an den Sitzplätzen - verbaut.

Der Fahrerarbeitsplatz wird geprägt durch ein modernes Multifunktions­lenkrad, einer Sprechanlage mit Schwanenhalsmikrofon, dem Multimedia­system MBUX mit hochauflösendem Touchscreen und einem elektrischen Sonnenrollo. Dabei verfügen Fahrerarbeitsplatz und Fahrgastraum über separate leistungsfähige Klimaanlagen. Mit Blick auf die Sicherheit hat der City 75 schon in der Serienausstattung eine Vielzahl an Assistenzsystemen inklusive. Dazu gehören unter anderem der aktive Brems-Assistent, der Fahrlicht- und der Seitenwind-Assistent. Um dem Fahrpersonal die Arbeit bei Nacht und Dämmerung zu erleichtern, kommen zusätzlich High-Performance Scheinwerfer zum Einsatz. Das bewährte Automatik-Getriebe 7G-TRONIC Plus mit Drive Select und Schaltwippen ist serienmäßig. Neu daran ist die HOLD-Funktion. Sie hält das stehende Fahrzeug an Steigungen oder Gefällen automatisch in Position und erleichtert das Anfahren.

Stuttgart / Hattenhofen, 22. Januar 2019

  • Omnibusverkehr-Reisen Frank & Stöckle erhalten vier Minibusse
  • Vollumfängliche Assistenz-Systeme integriert
  • Zweiachskonzept mit neuer Hinterachse

Von links nach rechts: Max Witzel, Leiter Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, Carsten und Manfred Frank, Omnibusverkehr-Reisen Frank & Stöckle, und Rolf Grüb, Verkauf Mercedes-Benz Omnibusse, feiern Deutschlands erste Sprinter City 75 der neuen Generation.

Der großzügige Niederflurbereich wird durch einen komplett neuen Aufbau möglich. Dieser 8,5 m lange Sprinter City 75 bietet Platz für 32 Fahrgäste. 

Der City 75 nennt einen sichtbar eigenständigen Aufbau ab der B-Säule sein Eigen. Konstruktion und Traglast seiner Fahrzeugstruktur sind einzigartig und mit ihr das Konzept der neuen Hinterachse. Trotz seiner stattlichen 8,5 m Länge und einem zulässigen Gesamtgewicht von 6,8 Tonnen ist der Sprinter City 75 als reiner Zweiachser konzipiert. Die zwillingsbereifte Antriebsachse besitzt eine Traglast von 5 Tonnen, ihre serienmäßige Luftfederung sorgt für ein konstantes Fahrzeugniveau mit gleichmäßig hohem Fahrkomfort.

Gegründet 1927, betreibt Frank & Stöckle seit den späten 50er Jahren Linien von Weilheim bis Göppingen, von Boll bis Uhingen und hat sich zum zweitgrößten Omnibusunternehmen im Kreis entwickelt. Bis Ende 2018 bot das Unternehmen zusätzlich noch den klassischen Miet-Omnibusverkehr für Kurz- und Auslandsreisen an. Seit diesem Jahr konzentriert sich der Verkehrsbetrieb ausschließlich auf das Liniengeschäft. Der in dritter Generation geführte Familienbetrieb fährt seit der ersten Stunde Mercedes-Benz Omnibusse. So dominiert im Fuhrpark auch heute noch der Stern. Neben Sprinter Minibussen baut Frank & Stöckle auf den Mercedes-Benz Bestseller Citaro und auf Tourismo Omnibusse.

Am 7. Januar hat die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH (rnv) drei vollelektrische Mercedes‑Benz Stadtbusse feierlich in Betrieb genommen. Im Mannheimer Omnibuswerk haben Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses, und Martin in der Beek, technischer Geschäftsführer der rnv, die neuen eCitaro im Beisein von Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister von Mannheim, sowie Christian Specht, Erster Bürgermeister von Mannheim, und im Anschluss von Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürger­meister der Stadt Heidelberg, vorgestellt. 

„Der eCitaro definiert den herkömmlich angetriebenen Omnibusverkehr neu und ist für uns Sinnbild eines zukunftsorientierten öffentlichen Nahverkehrs. Dabei ist uns ein ganzheitlicher Ansatz wichtig. Wir haben deshalb ein Gesamtpaket aus Fahrzeug, Lademanagement und Beratung geschnürt, mit dem wir den Verkehrsbetrieb bei der Elektrifizierung seines Busverkehrs unterstützen“, so Till Oberwörder.

Martin in der Beek sieht die Elektrifizierung des Omnibusverkehrs als klares Unternehmensziel: „Elektromobilität ist für uns der Inbegriff einer modernen, umweltfreundlichen und zukunftsfähigen Antriebstechnologie. Unsere Stadt­bahnen bedienen den Nahverkehr seit über 100 Jahren elektrisch. Jetzt gilt es, das Gleiche für den Bus zu gestalten. Der eCitaro wird unserem Omnibus­verkehr ein völlig neues Gesicht geben und im Verkehrsgebiet der rnv sprichwörtlich für bessere Luft sorgen.“

Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, und Prof. Dr. Eckart Würzner, Oberbürgermeister der Stadt Heidelberg, loben das weitsichtige Engagement der rnv in Richtung „grünem Stadtverkehr“. Dr. Peter Kurz: „Der ÖPNV in Mannheim steht für ein ganzheitiches Konzept aus Bus und Bahn. Jetzt auch den Bus zu elektrifizieren ist ein wichtiger Meilenstein für eine saubere Stadt und wird den Nahverkehr deutlich attraktiver machen.“

Prof. Dr. Eckart Würzner: „Wir sind froh, dass die eCitaro nun da sind. In Heidelberg kann damit ab Ende Januar die erste E-Buslinie der Region - unsere Altstadt-Linie - in Betrieb gehen. Das ist ein wichtiger Schritt hin zu einem emissionsfreien Nahverkehr und einer klimafreundlichen Stadt. Wir hoffen, dass die Produktion dieser Busse nun richtig ins Rollen kommt.“  

Mannheim / Heidelberg, 07. Januar 2019

  • eCitaro für Heidelbergs Altstadt und Mannheims neues Stadtquartier Franklin
  • Tägliche Laufleistung von über 200 Kilometern geplant
  • Betriebskonzept von Daimler Buses zur Elektrifizierung des Verkehrsbetriebs

Diese drei vollelektrisch betriebenen eCitaro werden im Rhein-Neckar Dreieck unterwegs sein. Till Oberwörder, Leiter Daimler Buses, und Martin in der Beek, technischer Geschäftsführer rnv, haben die Fahrzeuge im Beisein von Dr. Peter Kurz, Oberbürgermeister der Stadt Mannheim, und Christian Specht, erster Bürgermeister Stadt Mannheim, vorgestellt.

Historie trifft Zukunft! Vor dem Heidelberger Rathaus erläutert Oberbürger­meister Prof. Dr. Eckart Würzner die besonderen Anforderungen, die seine Altstadt an den ÖPNV im Allgemeinen und den eCitaro im Besonderen stellt.

Zwar basiert er auf der vertrauten Optik des Citaro, er nimmt jedoch Elemente aus der Formensprache der revolutionären Studie Mercedes-Benz Future Bus auf und transportiert so das unverwechselbare Design des Stadtbusklassikers in die Zukunft. 

Die erste rein elektrische eCitaro-Buslinie in Heidelberg führt vom Haupt­bahnhof über Seegarten bis hin zum Karlsplatz, später bis zum S-Bahnhof Altstadt. Diese Linie 20 fährt im Zentrum von Heidelberg im 20‑Minuten-Takt, wobei auf der insgesamt rund vier Kilometer langen Linie mit 12 Haltepunkten künftig zwei Fahrzeuge vorgesehen sind. Mannheims „e-Linien“ führen zum Käfertaler Bahnhof über die Wasserwerkstraße bis ins Stadtquartier Franklin, einem neu gestalteten Stadtteil auf den ehemaligen Wohnflächen der US‑Streitkräfte. Zum anderen führt die Linie vom Platz der Freundschaft zum neuen Gewerbegebiet Taylor, ebenfalls ein Konversionsgebiet der US‑Streitkräfte, wobei jeweils ein eCitaro zum Einsatz kommt.

Zwischen 9 und 22 Uhr werden die Fahrzeuge in Heidelberg und zwischen 6 und 24 Uhr in Mannheim unterwegs sein. Das entspricht in etwa einer täglichen Laufleistung von 200 Kilometern und mehr pro Fahrzeug. Dementsprechend werden Lithium-Ionen-Batterien mit einer Gesamtleistung von 243 kWh die Stromversorgung übernehmen. Das Batteriekonzept ist modular aufgebaut und unterteilt sich in zehn Module mit jeweils etwa 25 kWh. Neben sechs Batterie­modulen auf dem Fahrzeugdach nehmen vier Batteriemodule im Heck die Position der heutigen Antriebskombination aus Verbrennungsmotor und Getriebe ein.

Mit seiner Ladetechnik passt sich der eCitaro den Gegebenheiten der rnv an. Vorgabe ist das Erreichen einer Laufleistung von 200 km und mehr je Fahrzeug, was durch einen schnellen Ladevorgang als Zwischenladungen in den Betriebspausen erreicht werden kann. In diesen Betriebspausen kommt an den Standorten Heidelberg und Mannheim jeweils ein weiterer eCitaro zum Einsatz, ansonsten wären die Anforderungen nicht leistbar. Die Ladung erfolgt über Combo-2-Stecker in Fahrtrichtung rechts über dem vorderen Radlauf. Der neue Standard ISO 15118 bietet dabei erweiterte Funktionen, die z.B. die automatische Authentifikation von Fahrzeugen ohne gesonderte Ladekarte ermöglichen. Mit Hilfe der erweiterten Datenübertragung wurde von Mercedes‑Benz eine Funktion entwickelt, mit der die automatische Steuerung der Vorkonditionierung des Busses über den Ladestecker realisiert wird. Zusätzliche Kabel oder Leitungen für Druckluft, Niederspannung oder Kommunikation entfallen damit. Das neu entwickelte Ladegerät hat eine Leistung von bis zu 150 kW und wird mit dem eCitaro an die rnv geliefert. Damit ist die unkomplizierteste, schnellste und günstigste Variante der Stromversorgung gewährleistet.

Auch nach der Beschaffung der Busse und Ladesäulen begleitet Mercedes-Benz die rnv: Zusammen mit dem Energiemanagement-Spezialisten „The Mobility House“ aus München entwickelt und implementiert Mercedes-Benz ein maßgeschneidertes Lademanagement-System. Dabei werden die Ladevorgänge so optimiert, dass sowohl die Anschlussleistung der Ladegeräte als auch die Anforderungen der Fahrzeugbatterie berücksichtigt werden.

Die Rhein-Neckar-Verkehr GmbH nimmt unter den Nahverkehrsbetrieben Deutschlands eine besondere Stellung ein. Sie ist das kommunale Verkehrs­unternehmen, das von den Städten Heidelberg, Ludwigshafen und Mannheim gemeinsam gegründet wurde und gleich­zeitig in den drei Bundesländern Baden-Württemberg, Rheinland-Pfalz und Hessen im Einsatz ist. Die rnv betreibt Stadtbahn-, Straßenbahn- und Omnibuslinien in den Städten von Mannheim, Heidelberg und Ludwigshafen sowie dem angrenzenden Umland. Mit mehr als 2000 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern, über 180 Straßen- und Stadtbahnen sowie rund 180 Omnibussen sorgt die rnv für nachhaltige und umwelt­freundliche Mobilität in der Metropolregion Rhein-Neckar.