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Sicherheit geht vor
Omnibus Magazin

Sicherheit geht vor

Hygiene- und Schutzmaßnahmen
in COVID‑19-Zeiten.

Hohe Sicherheit für Fahrer und Fahrgäste: Mercedes-Benz unterstützt Busunternehmen während der Pandemie COVID-19 mit Fahrerschutztüren, Aktiv-Filtern für die Klimaanlage und praktischem Zubehör.

Mercedes-Benz ist das Synonym für Sicherheit, das zeigt sich auch jetzt während der Pandemie. Fahrer und Fahrgäste können ihre Fahrt an Bord der Omnibusse mit Stern stets genießen. Denn sie sind mit hoher Sicherheit unterwegs – das gilt auch für den Schutz vor Infektionen.

Den intensivsten Kontakt zu Fahrgästen haben die Fahrer im öffentlichen Nahverkehr. Daher hat Mercedes-Benz im ersten Schritt professionelle Fahrerschutztüren für den Stadtbus Citaro entwickelt. Vollflächige, transparente Trennscheiben aus Echtglas und jetzt auch aus dem hochwertigen Kunststoff Polycarbonat schützen Fahrer vor Tröpfcheninfektion und ersetzen improvisierte Lösungen. Damit ist der Einstieg an Tür 1 wieder möglich, und der Fahrer kann die Fahrscheine kontrollieren. 

Lieferbar sind die Citaro Fahrerschutztüren sowohl als geschlossene Ausführungen als auch mit Teilöffnung für den Fahrscheinverkauf. Sie sind entweder ab Werk für Neufahrzeuge oder als Nachrüstlösung lieferbar. Für den Niederflur-Stadtlinienbus Mercedes-Benz Conecto stehen Fahrerschutztüren aus Echtglas und Polycarbonat zur Verfügung.

Fahrer von Mercedes-Benz Überland- und Reisebussen sollen vom gleichen Schutz profitieren wie ihre Kollegen vom ÖPNV. Seit Mitte August sind daher für die aktuelle Baureihe des Tourismo Fahrerschutztüren aus Polycarbonat bestellbar. Das betrifft sowohl Neufahrzeuge als auch die Nachrüstung. In Entwicklung ist ebenfalls eine Nachrüstlösung für den Intouro.

Fahrgäste könnten Bedenken wegen des Aufenthalts in geschlossenen Räumen und einer damit verbundenen Infektionsgefahr haben. Mercedes-Benz aber hat ebenfalls das Klima an Bord im Blick. Bei Stadtbuseinsätzen wirken sich die regelmäßigen Stopps im Abstand von wenigen hundert Metern an den Haltestellen und dadurch längere Öffnungszeiten der Türen zusätzlich positiv auf die Frischluftwechselrate aus. 

Wenn verbaut, können zusätzliche Belüftungsöffnungen wie Klappfenster oder Dachluken benutzt werden, um eine höhere Frischluftrate zu ermöglichen. Sind jedoch werksseitig montierte Aufdach-Klimasysteme aktiviert, sollten Klappfenster und Dachluken jedoch geschlossen bleiben, damit Regelungsfehler vermieden werden. 

Beim Reisebus Mercedes-Benz Tourismo übernimmt die Technik der serienmäßigen vollautomatischen Klimaanlage die Frischluftzufuhr. Hier wird die Luft fortlaufend ausgewechselt. Bei gängigen Außentemperaturen zwischen 8 und 26 Grad Celsius arbeitet die Klimaanlage im maximalen Frischluftbetrieb, das bedeutet einen fortlaufenden raschen Tausch der Luft alle zwei Minuten. Sowohl bei niedrigeren als auch höheren Temperaturen sind Klimaanlagen im Mischluftbetrieb tätig. Hier erfolgt ein Frischluftwechsel im Innenraum alle vier Minuten. Zum Vergleich: In Wohnräumen ist ein Luftwechsel lediglich mindestens einmal alle zwei Stunden vorgegeben, auch in Büros nur mindestens einmal pro Stunde.

Mercedes-Benz legt jetzt nochmals nach: Auf Wunsch kann der maximale Frischluftanteil von Aufdach-Klimaanlagen sogar um ein Drittel erweitert werden, indem die Bandbreite der Außentemperatur für maximale Frischluftzufuhr nach oben und unten zusätzlich erweitert wird. Für Reisebusunternehmen stellt dieser zusätzliche Frischluftanteil der Klimaanlage eine attraktive Möglichkeit dar, das Infektionsrisiko für Fahrer und Fahrgäste nachweislich zu senken, auch wenn dies moderate Einbußen beim Temperaturkomfort und einen gewissen Mehrverbrauch an Kraftstoff bedeutet. Mercedes-Benz Kunden können sich von ihrem persönlichen Verkaufsmitarbeiter zu diesem Thema unverbindlich beraten lassen.

Bereits heute reinigen Filtersysteme in den Klimasystemen der Omnibusse von Mercedes-Benz die Luft von Partikeln. Neue Aktivfilter steigern deren Wirkung nochmals erheblich: Die mehrlagig progressiv aufgebauten Hochleistungs-Partikelfilter verfügen zusätzlich über eine antivirale Funktionsschicht. Sie filtert feinste Aerosole. Das haben physikalische Prüfungen und mikrobiologische Untersuchungen bewiesen. Die Aktivfilter werden sowohl für die Dachklimaanlage, für die Umluftfilter als auch für die Front-Klimabox verwendet. Für den aktuellen Tourismo sind sie seit Mitte August bestellbar, sowohl für Neufahrzeuge als auch zur Nachrüstung. Mercedes-Benz kann zu diesen Terminen sogar bereits aufgelegte Modelle damit nachträglich ausrüsten. Entsprechende Aktivfilter für den Citaro folgen noch in diesem Jahr. Die mit einem Aktivfilter ausgestatteten Fahrzeuge werden auch mit einem für den Fahrgast sichtbaren Aufkleber im Einstiegsbereich entsprechend gekennzeichnet.

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Aktivfilter im Klimasystem

Minimierung der Schadstoffe durch effiziente Feinfilterung der Frisch- und Umluft

Minimierung der Schadstoffe durch effiziente Feinfilterung der Frisch- und Umluft.

Gerade in Verkehrsmitteln, in denen viele Menschen zusammenkommen, können sich Krankheitserreger schnell verbreiten. Eine regelmäßige Handhygiene ist daher wichtig. Die hygienischste Lösung für den Omnibus ist ein sensorgesteuerter Desinfektionsmittelspender. Diese kontaktlose Variante verhindert, dass die Hände mit dem Gerät in Berührung kommen. So kann es erst gar nicht zu einer Keimübertragung kommen. Der sensorgesteuerte Desinfektionsmittelspender ist seit Ende August bestellbar. Zuerst für den Mercedes-Benz Tourismo und dann auch für weitere Modelle. 

Vor Fahrtantritt:

  • Fahrzeug bei laufendem Motor sowie geschlossenen Türen und Fahrerfenster im Lüftungsbetrieb (HLK deaktiviert) mit Frischluft durchspülen. Dauer vier Minuten, bei Gebläsedrehzahl mindestens 50 Prozent. Danach den „HLK-AUTO“-Modus aktivieren.
  • Freien Querschnitt der Entlüftungsgitter im Gepäckraum und unter dem Ersatzrad kontrollieren.

Unterwegs:

  • Fahrerfenster und Dachluken geschlossen halten.
  • Klimatisierung im „AUTO“-Modus, „SMOG“- und Reheat-Taste nur bei Bedarf verwenden.
  • Zur Vermeidung der „SMOG“-Taste im Stau Abstand zum vorausfahrenden Fahrzeug halten.
  • Luftwechselrate kann durch höhere Gebläsedrehzahl nochmals gesteigert werden.

Unterwegs bei Pausen:

  • Fahrerfenster, Dachluken und beide Türen zur Durchlüftung öffnen – Fahrzeug beaufsichtigt, Klimabetrieb deaktiviert.

Nach Fahrtende:

  • Fahrzeug bei laufendem Motor und geschlossenen Türen und Fahrerfenster im Lüftungsbetrieb (HLK deaktiviert) mit Frischluft durchspülen. Dauer vier Minuten, bei Gebläsedrehzahl mindestens 50 Prozent. Danach den „HLK-AUTO“-Modus aktivieren.
  • Freien Querschnitt der Entlüftungsgitter im Gepäckraum und unter dem Ersatzrad kontrollieren.