Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus‑Fahrgestell auf einer offenen Testfläche, mit Stadt‑Skyline im Hintergrund

OC 500 LE

Eine Basis. Viele Möglichkeiten.

Freie Hand beim Aufbau.

Fahrgastfreundlicher Niederflur-Komfort von der Front bis zum zweiten Einstieg in Verbindung mit innovativer Mercedes-Benz Antriebstechnik im ansteigenden Heck: Das OC 500 LE ermöglicht Ihnen eine sichere Umsetzung des Low-Entry-Konzepts nach Ihren individuellen Planungen. Das Geheimnis für nahezu unbegrenzte Möglichkeiten ist die Modularität des Fahrgestells. Es ist die Basis für die Realisierung Ihrer Linienbusse mit einer Breite von 2,50 bis 2,60 m und einer Länge bis zu 13,20 m. Zur Verwirklichung Ihrer individuellen Vorstellungen steht Ihnen die Antriebsachse in drei Übersetzungen zur Verfügung. Auch Fahrerarbeitsplatz, Instrumententafel und zweite Tür lassen sich variabel anordnen. Mit dem OC 500 LE werden Ihre Projektideen Wirklichkeit.

Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus‑Chassis mit Technikkomponenten auf der Straße, im transparenten Umriss eines Omnibusses dargestellt

Highlights

Durchweg wirtschaftlich und sicher.

Ihre Vorteile auf einen Blick:

Modernes Antriebskonzept.

Eine Kombination aus effizienter Euro-VI-Antriebstechnologie mit optionaler kraftstoffsparender Hybrid-Technik.

Erprobte Sicherheit aus dem Komplettbus.

Serienmäßig moderne Sicherheits- und Assistenzsysteme, wie zum Beispiel den Preventive Brake Assist 2 und dem beidseitigen Sideguard Assist 2.

Modulares System.

Hohe Anpassbarkeit beim Fahrzeugaufbau und dadurch flexible Einsatzmöglichkeiten im Stadt- und Überlandverkehr.

Gesamtwirtschaftlichkeit.

Optimierte Gesamtwirtschaftlichkeit durch effizienten Kraftstoffverbrauch, lange Wartungsintervalle und zuverlässige Verfügbarkeit.

Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus-Chassis mit Motor- und Kühleinheit vorn, Fahrerarbeitsplatz und Hinterachse auf weißem Hintergrund

Wirtschaftlichkeit

Sparen Sie an der richtigen Stelle.

Ein gutes Gefühl. Mercedes-Benz hat die neuen Fahrgestelle bereits intensiven Tests unterzogen. Dazu gehören Dauerlaufversuche oder Tests auf der Hydropulsanlage von Komponenten, zum Beispiel Achsen oder Tanks. Und auch die neuen Motoren wurden vom eisigen Polarkreis bis in die Hitze und den Staub Südafrikas unter härtesten Bedingungen für den Einsatz in Komplettbussen bzw. für den Betrieb in Lkws bis 40 t Gesamtzuggewicht getestet. Zu den Prüfungen zählten auch Höchstbelastungen, wie sie im realen Linienbus-Einsatz niemals vorkommen. Alles für ein Ziel: Ihr gutes Gefühl, eine sichere Grundlage für anspruchsvolle, wirtschaftliche und umweltfreundliche Stadt- und Überlandbusse zu haben.

Weniger ist mehr.

Mercedes-Benz ist es nicht nur gelungen, den Kraftstoffverbrauch gewohnt niedrig zu halten, sondern zusätzlich den AdBlue-Verbrauch um bis zu 40 % sowie den Ölverbrauch um bis zu 50 % zu reduzieren. Mit den 280 Litern Diesel und 45 Litern AdBlue können Ihre Kunden in Zukunft so noch längere Strecken zurücklegen. Und der Dieselpartikelfilter hat Wechselintervalle von bis zu 240.000 km oder nach 2 Jahren.

Abbildung eines 48‑Volt Hybridantriebs als elektrische Unterstützung. Die zwei Module zeigen Gehäuse, Kupferleitungen und sichtbarem Rotor

Die intelligente Nutzung der Bewegungsenergie.

Das Fahrzeug mit 48 V-Hybridsystem überzeugt mit mehr Wirtschaftlichkeit und Nachhaltigkeit durch geringeren Kraftstoffverbrauch und die Reduzierung von Abgasemissionen. Dafür wird der Dieselmotor durch die Antriebskraft eines hocheffizienten Hybrid-Moduls unterstützt. Der 14-kW-Elektromotor des Moduls generiert Energie beim Ausrollen und Bremsen, beim Anfahren und im Leerlauf unterstützt er damit den Dieselmotor. Das System verfügt über ein autarkes Energiemanagement und somit unverändertes Fahrverhalten und gewohnte Bedienung für den Fahrer.

Technologie

Eine saubere Leistung.

Der neue Motor Mercedes-Benz OM 936 bringt seine 220 kW (299 PS) höchst effizient auf die Straße. Der besonders kompakte und leichte Reihensechszylinder kombiniert eine beeindruckende Fahrleistung mit temperamentvollem Antritt bereits bei niedrigen Drehzahlen und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch sowie vorbildliche Umweltschonung. Erreicht wurden die strengen Vorgaben durch die Kombination von Common Rail Einspritzung, bedarfsorientierter Abgasrückführung, nachgeschaltetem Oxidationskatalysator, Partikelfilter sowie SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung für eine Reinigung der Abgase.

Ein weiterer Pluspunkt des Niederflur-Fahrgestells sind einheitliche Schnittstellen für Ihre Elektronik und ein modular aufgebautes E-Fach am Fahrerarbeitsplatz mit standardisierten Steckplätzen. Sämtliche Systeme sind in Kennziffern unterteilt und damit besonders verwechslungssicher. Sie können so die Elektrik Ihres Aufbaus flexibel und ohne Schwierigkeiten anbinden – und haben zugleich freie Hand bei Platzierung und Einbau Ihrer elektronischen Komponenten.

Mercedes‑Benz Bus-Antriebsmodul in Seitenansicht mit Dieselmotor, Riemenantrieb, Turbolader und Kühleinheit im Rahmen
Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus-Chassis mit freiliegendem Antriebsstrang, Hochvoltkabeln und Komponenten auf Studiohintergrund

Sicherheit

Setzen Sie auf Sicherheit.

Der Omnibus gilt als eines der sichersten und bequemsten Verkehrsmittel der Welt. Innovationen von Mercedes‑Benz haben daran entscheidenden Anteil – und machen auch das OC 500 LE zum Vorreiter auf den Straßen.

Mit dem Preventive Brake Assist 2 bietet Daimler Buses die zweite Generation des aktiven Bremsassistenten. Das System warnt vor Kollisionen mit sich bewegenden Fußgängern und Fahrradfahrern sowie vor stehenden und fahrenden Objekten. Bei akuter Kollisionsgefahr wird der Fahrer durch eine optisch akustische Warnung aufmerksam gemacht und automatisch eine Teilbremsung eingeleitet.

Grafik eines Bus‑Abbiegeassistenten: Sensorfelder erkennen Radfahrer und Fußgänger am Zebrastreifen vor dem Bus

Der Frontguard Assist ist ein fortschrittliches System, welches speziell dazu entwickelt wurde, um den Fahrer über Personen in unmittelbarer Nähe zur Fahrzeugfront zu informieren und bei einem drohenden Unfall zu warnen. Egal ob beim Anfahren oder langsam fahren (bis 15 km/h), der intelligente Helfer kann potenzielle Kollisionen mit ungeschützten Verkehrsteilnehmern erkennen.

Grafik: Bus mit Sensorfeldern erkennt Auto und Radfahrer im Kreuzungsbereich, rot markierte Gefahrenzonen

Der Sideguard Assist 2 ist ein Sicherheits-Assistenz-System, das den Fahrer beidseitig in kritischen Abbiegesituationen mit möglicherweise eingeschränkter Sicht unterstützt. Das System soll beim Abbiegen oder beim Spurwechsel dabei helfen, innerhalb der Systemgrenzen sich bewegende Hindernisse zu erkennen und den Fahrer zu warnen um kritische Situationen zu vermeiden oder Unfallfolgen zu reduzieren.

Die seitlichen Bereiche des Fahrzeuges werden überwacht. Somit werden sowohl auf der Beifahrer- als auch auf der Fahrerseite Fahrzeuge, Fußgänger oder Radfahrer, die sich im toten Winkel befinden könnten, erfasst. Das Radarsystem erfasst präzise die Bewegungen und warnt den Fahrer vor möglichen Kollisionen. Die intuitive Benutzeroberfläche und die klar verständlichen Warnungen erlauben dem Fahrer eine sichere und entspannte Fahrt.

Blauer Standort-Pin mit weißer Kaffeetasse als Symbol im Pin

Attention Assist 2.

Der Aufmerksamkeits‑Assistent nutzt eine diskret verbaute Fahrerkamera, um Anzeichen von Müdigkeit oder Ablenkung zu erfassen. Erkennt das System Auffälligkeiten im Blick‑ oder Lidschlussverhalten, bezieht es Sie über Warnton und Displayeinblendung ein – für maximale Sicherheit auf langen Strecken.

Automatische Aktivierung und klare Hinweise

Der Aufmerksamkeits‑Assistent ist nach dem Fahrzeugstart automatisch aktiv. Müdigkeit wird ab circa 30 km/h, Ablenkung bereits ab etwa 20 km/h erkannt. Einschränkungen in der Funktion können durch kurze Fahrzeiten, ungünstige Lichtverhältnisse, verdeckte Kamera oder Gesichtsbereiche entstehen – etwa bei starker Sonneneinstrahlung, Brillen, Kopfbedeckung oder verschmutzter Linse. In solchen Fällen erfolgt eine automatisierte Anzeige im Display mit Reinigungshinweis.

Mercedes‑Benz Fahrgestell mit freiliegenden Komponenten und Verkabelung in hellem Studio, seitliche Ansicht

Komfort

Der Fahrerarbeitsplatz.

Jede Menge Spielraum.

Der Fahrerarbeitsplatz im OC 500 LE lässt sich bequem an vielfältige Anforderungen anpassen. So ist die Lenksäule in Höhe und Neigung verstellbar. Statt konventioneller Schalthebel findet sich neben dem Fahrerarbeitsplatz ein variabel plazierbarer Joystick mit Pneumatischer Schalthilfe (PSH). Er ist leicht zu erreichen und zu bedienen und sorgt für Schaltkomfort wie im Pkw. Das entlastet den Fahrer und unterstützt ihn, seine volle Konzentration auf die Straße zu richten – ein wichtiger Beitrag zu mehr Fahrsicherheit.

Fahrdynamik – Bauen Sie auf Fahrkultur.

Fortschritt auf zwei Achsen.

Mit dem OC 500 LE sichern Sie Ihren Kunden fortschrittliche Fahrkultur. Die Vorderachse sorgt für anspruchsvollen Niederflur-Komfort im Vorderwagen. Sie stabilisiert Ihren Aufbau gegen Wankbewegungen, hält den Bus sicher in der Spur und lässt besonders weite Radeinschläge zu. ca. 21 m Wendekreis beim 12 m langen Zweiachser sprechen für sich. Die neue Hinterachse ist dazu die ideale Ergänzung. Denn durch eine weiter verbesserte Achsführung bringt sie die Antriebsleistung höchst effizient auf die Straße und sorgt mit einem reibungs- und geräuscharmen Lauf für Fahrkomfort der Extraklasse.

Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus‑Fahrgestell im Profil auf nummerierten Plattformen, blau markierter Abschnitt unter der Vorderachse

Module

Fünf Module. Mehr Flexibilität.

Das Modularkonzept des OC 500 LE von Mercedes-Benz, basierend auf einem ausgereiften und erprobten Fahrzeugkonzept, ermöglicht höchste Flexibilität und sichert so absolute Variantenvielfalt. Mit einem Gesamtgewicht von 19 t erfüllt das Fahrgestell ganz unterschiedliche Marktanforderungen und sorgt mit verschiedenen Aufbaulösungen, -breiten und längen für höchste Flexibilität.

Der Fahrerarbeitsplatz im OC 500 LE ist voll funktionsfähig und lässt sich bequem an Ihre speziellen Anforderungen anpassen. Sie können ihn in drei Ebenen variabel einrichten. Und auch die Lenksäule sowie die Instrumententafel sind in der Höhe und Neigung verstellbar.

Sichern Sie Ihren Kunden fortschrittliche Fahrkultur. Die Vorderachse des OC 500 LE garantiert anspruchsvollen Niederflur-Komfort im Vorderwagen. Zugleich stabilisiert sie Ihren Aufbau gegen Wankbewegungen und hält das Fahrzeug überaus sicher in der Spur. Durch die optionalen Stabilisatoren erreichen Sie eine zusätzliche Verbesserung der Straßenlage. Dank der hohen Qualität der Vorderachse ist Ihr Bus außerdem besonders wendig. Der Wendekreis bei einem 12-m-Fahrzeug beträgt 20,70 m. Darüber hinaus können Sie das Fahrgestell mit einer pneumatischen Hebe-Senk-Vorrichtung ausstatten, um beim Überfahren von Hindernissen oder abrupten Fahrbahnübergängen Beschädigungen an der Fahrzeugunterseite zu vermeiden.

Beim Buggy handelt es sich um einen stabilen Rahmen, der Kabelstränge und andere Komponenten beim Transport vor Beschädigung schützt. Durch ihn ist das OC 500 LE mit eigenem Antrieb rangier- und lenkfähig. Der Rahmen ist im Hinblick auf die Überführungskosten bewusst klein dimensioniert. Einfache Schrauben, die rasch und einfach zu lösen sind, halten ihn zusammen. Schnelllösekupplungen an den Kabelsträngen, die Ihnen ausreichend Kabellänge für den Aufbau zur Verfügung stellen, tragen ebenfalls dazu bei, dass Sie schnell mit dem Aufbau beginnen können. So sparen Sie mit dem OC 500 LE schon vor dem ersten Arbeitsschritt kostbare Zeit.

Die Kundenzufriedenheit hängt auch vom Fahrkomfort Ihrer Busse ab. Deshalb ist die Antriebsachse des OC 500 LE für höchste Ansprüche ausgelegt. So sorgen beispielsweise direkt an der Achsbrücke montierte Führungslenker für eine optimierte Krafteinleitung. Damit Sie Ihre Fahrzeuge für unterschiedliche Einsatzzwecke individuell abstimmen können, haben Sie die Wahl zwischen unterschiedlichen Übersetzungen. Ihre Kunden werden sich außerdem darüber freuen, dass die Antriebsachse nicht geschmiert werden muss. Sie läuft praktisch wartungsfrei – niedrige Wartungskosten inklusive.

Der OM 936 bringt seine 220 kW (299 PS) höchst effizient auf die Straße. Der besonders kompakte und leichte Reihensechszylinder kombiniert eine beeindruckende Fahrleistung mit temperamentvollem Antritt bereits bei niedrigen Drehzahlen und hohe Laufruhe mit geringem Verbrauch sowie vorbildliche Umweltfreundlichkeit. Erreicht wurden die strengen Vorgaben durch die Kombination von Common Rail Einspritzung, bedarfsorientierter Abgasrückführung, nachgeschaltetem Oxidationskatalysator, Partikelfilter sowie SCR-Technik mit AdBlue-Einspritzung für eine Reinigung der Abgase.

Mercedes-Benz eCitaro Elektrobus fährt auf einer Straße, mit eingeblendeten Symbolen für vernetzte Funktionen

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Mercedes‑Benz OC 500 LE Bus‑Fahrgestell auf einer offenen Testfläche, mit Stadt‑Skyline im Hintergrund

Technische Daten

Alle technischen Daten und Ausstattungen im Überblick.

Es gibt Fahrgestelle. Und Mercedes-Benz Fahrgestelle. Im harten Wettbewerb von heute macht der Stern den Unterschied.

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FAQ

Das Mercedes‑Benz OC 500 LE Fahrgestell kombiniert Niederflur-Komfort, ein modulares Fahrzeugkonzept und effiziente Mercedes‑Benz Antriebstechnik. Dank seiner hohen Flexibilität eignet es sich ideal für individuell aufgebaute Stadt- und Überlandbusse und überzeugt durch Wirtschaftlichkeit, Sicherheit und vielseitige Einsatzmöglichkeiten.

Das modulare Konzept des Mercedes-Benz OC 500 LE Fahrgestells schafft hohe Flexibilität beim Fahrzeugaufbau. Fahrerarbeitsplatz, Instrumententafel, zweite Tür und Antriebsachse lassen sich variabel anordnen bzw. abstimmen.

Das Mercedes-Benz OC 500 LE Chassis bietet moderne Sicherheits- und Assistenzsysteme wie den Active Break Assist 6 Plus, den Sideguard Assist 2, den Traffic Sign Assist und den Frontguard Assist. Diese Systeme unterstützen Fahrerinnen und Fahrer in kritischen Situationen und tragen zur Sicherheit im Linienbusbetrieb bei.

Das Mercedes-Benz OC 500 LE Chassis ist mit dem kompakten und leichten Reihensechszylinder-Motor Mercedes-Benz OM 936 ausgestattet. Der Motor leistet 220 kW bzw. 299 PS und kombiniert effiziente Fahrleistung mit Laufruhe, geringem Verbrauch und moderner Abgasreinigung.

Ja. Das Mercedes-Benz OC 500 LE Chassis kann mit einem 48-Volt-Hybridsystem ausgestattet werden. Das Hybrid-Modul nutzt Bewegungsenergie beim Ausrollen und Bremsen und unterstützt den Dieselmotor beim Anfahren und im Leerlauf.

Assistenzsysteme können nur die Fahrzeugführenden unterstützen. Die Fahrzeugführenden sind immer voll verantwortlich für das sichere Steuern des Fahrzeugs.