Gelber Mercedes‑Benz Tourismo Reisebus „Safety Coach“ fährt auf kurviger Landstraße durch bewaldete Hügellandschaft

Magazin

Sicherheitsplus im Bus: Active Brake Assist 6 Plus und Attention Assist 2.

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Assistenzsysteme, die mitdenken und im entscheidenden Moment reagieren.

Mit dem Active Brake Assist 6 Plus und dem Attention Assist 2 erweitert Daimler Buses die aktive Sicherheit – und erfüllt die neue GSR Stufe C der EU schon vor ihrem Inkrafttreten im Juli 2026.

Sicherheit im Omnibus entscheidet sich oft in Sekundenbruchteilen. Moderne Assistenzsysteme in Mercedes‑Benz Omnibussen können Gefahren frühzeitig erkennen und durch ihr abgestimmtes Zusammenspiel dabei helfen Unfälle zu vermeiden. Der Notbremsassistent Active Brake Assist 6 Plus (ABA 6 Plus) und der Aufmerksamkeitsassistent Attention Assist 2 stehen dabei beispielhaft für das Maß an Sicherheit in Mercedes‑Benz Reise- und Überlandbussen.

ABA 6 Plus: Der Notbremsassistent, der mehr kann.

#1: Notbremsung bis zum Stillstand.

Noch genauer, noch sicherer: der erweiterte Notbremsassistent Active Brake Assist 6 Plus (ABA 6 Plus). Das radarbasierte System kann den gesamten Geschwindigkeitsbereich des Fahrzeugs abdecken und arbeitet permanent im Hintergrund. Bei drohender Kollision mit vorausfahrenden oder stehenden Fahrzeugen kann der ABA 6 Plus frühzeitig waren und bei Bedarf eine automatische Bremsung bis zum Stillstand einleiten. Diese bricht selbst dann nicht ab, wenn der Omnibus dem Hindernis ausweicht. Unterhalb von 60 km/h bremst das System direkt, oberhalb dieser Geschwindigkeit kündigt eine verkürzte optische und akustische Warnung den Eingriff an. Auf gerader Strecke ist dadurch eine Unfallvermeidung unter optimalen Bedingungen bis 90 km/h möglich, in autobahnüblichen Kurven mit einem Radius über 260 Metern bis 70 km/h.

Mercedes‑Benz Kombiinstrument mit Display „Systeme“ zeigt Active Brake Assist sowie Spurhalte‑, Sideguard‑ und Attention Assist Der ABA 6 Plus als zuverlässiger Begleiter im Cockpit: Noch Genauer, noch sicherer.

#2: Mehr Schutz für Fußgänger und Radfahrer.

Neu im ABA 6 Plus ist die Erkennung von Fußgängern und Radfahrern. Bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h kann das System auf Fußgänger und Radfahrer reagieren, die die Fahrbahn queren, entgegenkommen oder in der eigenen Spur unterwegs sind – bei Bedarf kann eine Vollbremsung eingeleitet werden. Damit deckt ABA 6 Plus auch kritische Situationen im Stadt- und Überlandverkehr ab und erhöht gerade für ungeschützte Verkehrsteilnehmer die Sicherheit deutlich.

Illustration: Bus mit Sensorfeldern erkennt Fußgänger und Fahrzeuge, Warnsymbol zeigt Kollisionswarnung bei 14 km/h Mehr Sicherheit für Fußgänger und Fahrradfahrer bis zu einer Geschwindigkeit von 60 km/h.

#3: Präzise Reaktion in komplexen Verkehrssituationen.

ABA 6 Plus kann typische Verkehrssituationen noch genauer erkennen und so unnötige Warnungen vermeiden. Die Mehrspurerkennung – bereits eine Stärke des ABA 6 – übererfüllt die Anforderungen der GSR Stufe C und kann Fahrzeuge und Hindernisse über mehrere Fahrspuren hinweg korrekt zuordnen. Entgegenkommende Fahrzeuge beim Linksabbiegen oder vorausfahrende Fahrzeuge, die rechts abbiegen, kann ABA 6 Plus ebenso richtig einstufen wie Fahrzeuge und Personen hinter einer Leitplanke im Kurvenbereich. Auch ein gewollter Spurwechsel bei gesperrter Fahrspur löst keine Fehlreaktion aus.

Elektronisches Steuergerät am Fahrzeugmodul mit Kabelanschluss, montiert vor einem schwarzen Kühlergitter Der integrierte Bord‑Computer erkennt Verkehrssituationen zuverlässig und leitet bei Bedarf Maßnahmen ein.

Attention Assist 2: das wachsame Auge im Cockpit.

#1: Müdigkeit und Ablenkung früh erkennen.

Während bisherige Aufmerksamkeitsassistenten Unaufmerksamkeit indirekt über Lenk- und Bremsmanöver ableiten, geht der Attention Assist 2 einen direkten Weg: Eine Fahrerkamera im Cockpit erfasst Kopfhaltung, Blickrichtung und Lidschlussmuster. Potenziell gefährlichen Situationen kann der neue Attention Assist 2 dadurch noch zuverlässiger entgegenwirken. Ablenkung erkennt das System ab etwa 20 km/h, Müdigkeit ab circa 30 km/h. Bei Anzeichen von Unaufmerksamkeit ertönt ein Warnton, und eine klare Hinweismeldung erscheint im Kombiinstrument.

#2: Echtzeit‑Analyse ohne Bildspeicherung.

Der Attention Assist 2 ist nach dem Fahrzeugstart automatisch aktiv und arbeitet unauffällig im Hintergrund. Das System rechnet die Bilder der Kamera unmittelbar in Metadaten um. Bilder werden dabei weder gespeichert noch in die Cloud übertragen. So bleibt die Privatsphäre des Fahrers jederzeit gewahrt. Der Assistent kann den Fahrer unterstützen, die notwendige Achtsamkeit und Konzentration auf das Verkehrsgeschehen bleiben aber in der Verantwortung des Fahrers.

Kompakte Innenraumkamera auf dem Armaturenbrett eines Busses. Die Kamera des Attention Assist 2 ist unauffällig im Cockpit verbaut und wertet Daten in Echtzeit aus – ohne sie langfristig zu speichern.

Vorbereitet auf die General Safety Regulation der EU (GSR Stufe C):

Bereits seit dem 1. Quartal 2026 rüstet Daimler Buses alle neuen Reise- und Überlandbusse mit dem Notbremsassistenten Active Brake Assist 6 Plus (ABA 6 Plus) und dem Aufmerksamkeitsassistenten Attention Assist 2 aus. Beide Systeme erfüllen die ab dem 7. Juli 2026 verpflichtende General Safety Regulation der EU (GSR Stufe C) und übertreffen die Vorgaben in wichtigen Bereichen. Damit setzt Mercedes‑Benz erneut ein Zeichen für Sicherheit bei Omnibussen.